Hexenjagd auf rumänische Straßenhunde! Medien und Politiker rufen zu Massenmord an Hunden auf!

Der 4. September 2013 ist ein schwarzer Tag für die Hunde in Rumänien.

Denn seit dieser Woche sollen alle Straßenhunde Rumäniens und auch solche in öffentlichen Tierheimen getötet werden. Und bereits zwei Tage nach der Bekanntgabe durch den rumänischen Präsidenten Traian Basescu, die Tierschützer auf der ganzen Welt in Schock versetzt, ist dies bittere Realität. Berichten von Tierschützern zufolge werden Hunde bereits öffentlich auf der Straße brutal ermordet, vergiftet oder erschlagen.

Wie es dazu kam erklärt Carmen Arsene, Vorsitzende der nationalen rumänischen Tierschutzvereinigung in einem Brief, den wir hier ausschnittweise zusammen gestellt haben:

Am 2. September ist in Rumänien ein Kind von Hunden getötet worden. Ein tragischer Unfall. Wenig erwähnt wurde die Tatsache, dass der Junge zu lange von seiner Großmutter allein gelassen wurde.

Der 4-jährige und sein 2 Jahre älterer Bruder spielten zusammen in einem Park in Rumäniens Hauptstadt Bukarest und wurden von ihrer Großmutter beaufsichtigt. Doch dann verließen die Jungen ohne Aufsicht den Park und wurden Berichten zufolge auf einem naheliegenden Gelände von Hunden angegriffen und gebissen. Der Bruder des Opfers kehrte mit Bissverletzungen zu seiner Großmutter zurück, während der 4-jährige Junge seinen Verletzungen erlag.

Öffentliche Hexenjagd – durch rumänische Medien

dscn0122_19242800Die Öffentlichkeit, gepusht durch korrupte Politiker und Falschberichte der Medien, fordert Lynchjustiz. Es werden falsche Beissstatistiken veröffentlicht, Interviews von Menschen, die sich durch die Hunde bedroht fühlen gezeigt und so das Meinungsbild der Bevölkerung massiv beeinflussen.

Die Mutter des kleinen Jungen ruft öffentlich zur Lynchjustiz gegen die Hunde auf und am Freitagabend fand bereits die erste Demo in Bukarest statt wo über 200 Menschen f ü r die Ermordung der Hunde in Rumänien protestierten.

Quelle: http://www.rtv.net/protest-spontan-la-piata-romana-impotriva-maidanezilor-parintii-lui-ionut-sunt-prezenti_96848.html

5675318_origTraian Basescu kommt dies gerade recht. Denn seit Jahren macht er das Thema der streunenden Hunde zur Chefsache. Bis Anfang der Woche soll eine Notstandsverordnung ratifiziert werden, die erlaubt, alle Hunde auf der Straße und in öffentlichen Tierheimen zu töten. Gleichzeitig hat der Präsident der Abgeordnetenkammer verlangt, dass ein Gesetz für die Tötung der Hunde entworfen wird.

Die Aufbauschung des Falls durch die Medien hat noch einen weiteren Vorteil für Basescu, denn so verlieren die Proteste gegen das umweltgefährdende Goldbergwerk in Rosia Montana an Bedeutung. Ja, sie werden von den rumänischen Medien gar ignoriert, wie die Frankfurter Rundschau berichtet. Nicht einmal die Blockade des hoch symbolischen Universitätsplatzes in Bukarest kann die heimliche Nachrichtensperre durchbrechen.


Viele Spekulationen über den Tod des kleinen Ionut – doch Schuld sind die Hunde

Wie der kleine Ionut nun tatschlich ums Leben kam, weiß man nicht. In den rumänischen Medien und sozialen Netzwerken gibt es viele Theorien, auch, dass es möglicherweise gar keine Hunde waren, die den Jungen getötet haben.
So wird berichtet, dass der Ort an dem das Kind tot aufgefunden wurde, 1,5 km vom Park entfernt war, wo die Großmutter Ionut und seinen Bruder

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aus den Augen verlor. Eine langer Weg, den der Kleine zusammen mit seinem Bruder zurück gelegt haben soll. Zudem war das Gelände, wo man ihn fand, umzäunt, so berichtet ein rumänischer Journalist, und der kleine Junge wurde allerdings auf der anderen Seite des Zaunes

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vorgefunden, der unmöglich von einem 4 Jährigen zu überwinden war. Die Mutmaßungen darüber, dass der Gerichtsmediziner das Kind mit herunter gelassenen Hosen am Tatort vorgefunden hat, heizen diese Gerüchte nur noch an.


Der rumänische Tierschützer Claudiu Dumitriu hat ein Video veröffentlicht, das die Strecke zeigt, den der kleine Ionut und sein Bruder genommen haben müssen, abgehend vom Park, wo ihre Großmutter sie das letzte Mal sah, bis zum Fundort der Leiche. Es gibt viele Widersprüche (das Video enthält Untertitel):

Auch MEP Cornelius Vadim Tudor hegt Zweifel an der offiziellen Version, wie er den Medien am Donnerstag bereits bekannt gab. So hat der Gerichtsmediziner unter Druck der Öffentlichkeit möglicherweise fahrlässig und zu schnell gehandelt.

Wo auch immer die Wahrheit liegt, der kleine Ionut wurde bereits am Donnerstag beerdigt und alles Weitere sind Spekulationen.

Quellen:
http://www.dcnews.ro/2013/09/cine-l-ar-fi-ucis-pe-copilul-de-patru-ani-imaginile-traseului-si-explicatii/?fb_action_ids=10201237372790006&fb_action_types=og.likes&fb_source=other_multiline&action_object_map=%7B%2210201237372790006%22%3A608291949213385%7D&action_type_map=%7B%2210201237372790006%22%3A%22og.like

http://www.dcnews.ro/2013/09/exclusiv-dc-news-vadim-tudor-in-raportul-medico-legal-s-a-ascuns-faptul-ca-ionut-a-violat-vezi-cum-a-fost-posibil/


Die Abgeordnetenkammer tagt bereits am Montagnachmittag

Bereits am Montagnachmittag (09. September 2013) wird der parlamentarische Ausschuss über einen möglichen neuen Gesetzesentwurf beraten, der vorsieht, alle Straßenhunde einzufangen und nach 7 Tagen zu töten. Über das Gesetz soll noch diese Woche vor der Abgeordnetenkammer abgestimmt werden und dann innerhalb von 20 Tagen durch den rumänischen Präsidenten genehmigt werden muss.

Quelle: http://www.curierulnational.ro/Politic/2013-09-07/Zgonea+va+cere+ca+luni+dupa-amiaza+comisiile+sa+ia+in+dezbatere+legea+cainilor+fara+stapan


Das rumänische Parlament stimmt für die Tötung von Hunden

Nachdem der parlamentarische Ausschuss am Montagnachmittag für den Gesetzesentwurf gestimmt hat, fand am Dienstag den 10.09 2013 die 61382360parlamentarische Debatte zum neuen Tötungsgesetz im rumänischen Parlament statt.

Um 11:43 Uhr (12:43 Uhr Ortszeit) hat das rumänische Parlament mit 266 Ja-Stimmen, 20 Nein-Stimmen und 23 Enthaltungen für die Gesetzesänderung und damit für die Tötung der Hunde gestimmt, die nicht innerhalb von 14 Tagen adoptiert werden.

Das Gesetz muss nun in den nächsten 14 Tagen vom Senat abgesegnet und durch Präsident Basescu promulgiert werden.


Beschwerde beim rumänischen Verfassungsgericht eingereicht

Es ist noch nicht vorbei!

Der ehemalige rumänische Senator Marius Marinescu, aktueller Präsident des Bundesverbandes zum Schutz der Tiere und der Umwelt (FPAM), hat beim CCR eine Beschwerde eingereicht betreffend des geplanten Gesetzes, das es erlauben soll herrenlose, streunende Hunde nach 14 Tagen töten zu lassen.

“Wir haben es geschafft! Mit der Hilfe Gottes. Es gab einige harte Tage, Herr Marinescu ist kaum in der Lage zu stehen”, sagt die Anwältin Paula Iacob, die zusammen mit Marinescu an der Beschwerde gearbeitet hat, in dem rumänischen Medienbericht.

Damit die Beschwerde vor dem Verfassungsgericht geltend gemacht werden kann, müssen 25 Senatoren oder 50 Mitglieder des Abgeordnetenhauses ihre Unterschrift abgeben. Marinescu und Iacob hatten die Unterstützung der Senatoren erhalten.

Das Gesetz soll die Tötung von herrenlosen, streunenden Hunden erlauben, die nach 14 Tagen nicht adoptiert oder wieder ihren Besitzern zurück gegeben wurden.
Am Dienstag stimmte die Abgeordnetenkammer im rumänischen Parlament für die Gesetzesänderung mit 266 “Ja”-, 23 “Nein”-Stimmen und 20 Enthaltungen.

Marius Marinescu kündigte unmittelbar nach der Verabschiedung des Abgeordnetenhauses an, dass er alles dafür tun werde um die Umsetzung zu stoppen.

http://www.dcnews.ro/2013/09/exclusiv-legea-uciderii-maidanezilor-atacata-la-curtea-constitutionala/

Was bedeutet das?

Der Gesetzesentwurf, über den diese Tage so viel diskutiert wird, wird erst rechtskräftig, wenn der Präsident diesem zugestimmt hat. Dies ist bisher noch nicht geschehen.

Solange dies noch nicht geschehen ist, kann das vorgeschlagene Gesetz beim Verfassungsgericht Rumäniens angefochten werden. Sobald die Beschwerde beim Verfassungsgerichtshof registriert ist, kann das Gesetz nicht von Präsident Basescu verkündet werden. Es ist eingefroren, bis das Gericht eine Entscheidung trifft.

Um eine Beschwerde registrieren zu können, wird eine bestimmte Anzahl von Unterstützungsunterschriften benötigt. Sobald die erforderlichen Unterschriften gesammelt wurden, kann die Beschwerde beim Verfassungsgerichtshof registriert werden. Der CCR wird dann entscheiden, ob sie die Beschwerde annehmen.

Wenn der CCR die Beschwerde annimmt wird es einige Zeit dauern, bis es zu einem Urteil kommt.

Während dieser ganzen Zeit kann das Gesetz nicht von Präsident Basescu verkündet werden, und somit gibt es theoretisch kein neues Gesetz, und die Tötung gesunder Hunde (nach 14 Tagen) ist somit rechtswidrig.

17.09.13: Das rumänische Verfassungsgericht wird am 25.09.2013 über das Gesetz 912 entscheiden!

UPDATE: 25.09.13 – Der rumänische Verfassungsgerichtshof entscheidet sich für Massentötungen von Streunern.

Lesen Sie hierzu den Brief von Dr. Carmen Arsene, Vorsitzende der FNPA

Download (PDF, 95KB)


Stellungnahme der Intergruppe für Tierschutz und das Wohlergehen der Tiere im Europäischen Parlament:

Brüssel, 6. September 2013

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An: Mr Traian Băsescu
Präsident von Rumänien

Aufruf die systematische Tötung von streunenden Hunden in Rumänien zu stoppen
Die Mitglieder der Intergroup für Tierschutz des Europäischen Parlaments sind zutiefst betrübt über den Tod eines vier Jahre alten Jungen, der angegriffen und von einem Rudel streunender Hunde zerfleischt wurde , nachdem seine Großmutter ihn aus den Augen verloren hatte. Dies ist ein sehr trauriger Unfall, der nicht hätte passieren sollen.
Der Vorfall hat erneut die ungelöste Frage der streunenden Hunde in Bukarest und Rumänien aufgeworfen. Wir wissen, dass der Hund, der für den Vorfall verantwortlich gemacht wird, von einer kleinen Tierschutzorganisation in Bukarest aus einem öffentlichen Tierheim frei gelassen wurde. und damit gegen die Vorschriften verstoßen wurde, einen Hund frei zu geben, derals gefährlich eingestuft wird.
Als Resultat werden nun alle Tierschutzorganisationen beschuldigt, Hunde mehr zu beschützen als Menschen und dabei wird die wertvolle Arbeit von Organisationen wie z.b. Vier Pfoten und Save the dogs vergessen, die Kastrations- und Aufklärungskampagnen initiiert haben um Zahl der streunenden Hunde zu verringern.
Im Jahr 2011 hat die große Mehrheit des Europäischen Parlaments die schriftliche Erklärung 26/2011 von Daciana Octavia Sârbu , Adina -Ioana Vălean, Elisabeth Jeggle, Raül Romeva i Rueda, Janusz Wojciechowskion zur Handhabung des Straßenhundproblems n der Europäischen Union angenommen. In der schriftlichen Erklärung 26/2011, werden die Mitgliedstaaten dazu aufgefordert umfassende Strategien zur Handhabung der Hundepopulation zu implementieren. Dazu gehören: Populationskontrolle und humane Gesetze, die Unterstützung für tierärztliche Verfahren einschließlich Tollwutimpfung, notwendige Sterilisationen, um die Zahl der ungewollten Hunde zu minimieren und die Förderung des verantwortungsvollen Umgangs mit Haustieren.
Eine große Mehrheit der rumänischen Abgeordneten haben auch diese Erklärung unterzeichnet. Ihre Forderung nach einer systematischen Massentötung von Streuner richtet sich gegen den Willen der demokratisch gewählten rumänischen Abgeordneten. Dies ist etwas, was wir als zutiefst undemokratisch und inakzeptabel in der Europäischen Union betrachten.
Die Mitglieder der Animal Welfare Intergroup appellieren an Sie die Legalisierung des systematischen Massenmords von streunenden Hunden nicht zu unterstützen. Dies führt zu einem schrecklichen und nutzlosen Massaker an Hunden, das gegen die Werte und Ziele des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union verstößt .
Wir hoffen, dass unsere Stimme gehört wird und freuen uns auf Ihre Antwort.
Mit freundlichen Grüßen,

Sirpa Pietikäinen MEP Vizepräsident
Andrea Zanoni MEP Vizepräsident


Brüssel, 11. September 2013

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Durchführung des neuen Gesetzes zur Kontrolle von streunenden Hunden in Rumänien

Sehr geehrter Herr Präsident Basescu,

Mit großer Traurigkeit und Sorge adressieren wir, die Mitglieder der Intergroup für Tierschutz und die Erhaltung der Tiere des Europäischen Parlaments unseren zweiten Brief an Sie nachdem unser erster Aufruf in der vergangenen Woche ignoriert wurde.
Wir respektieren und nehmen zur Kenntnis, dass das rumänische Parlament das neue Gesetz verabschiedet hat, das es den örtlichen Behörden erlaubt, Hunde, die nicht innerhalb von 14 Tagen aus einem Tierheim adoptiert werden, zu töten.
Die rumänischen Behörden haben nun die Pflicht und die Verantwortung die Umsetzung dieses Gesetzes in einer zivilisierten und nicht grausamen Weise zu forcieren, aber angesichts der immensen Anzahl der streunenden Hunde in Bukarest und dem ganzen Land, haben wir ernsthafte Zweifel, dass es möglich sein wird.

Wir sind besorgt, dass es in einem brutalen Massaker von Hunden enden wird und möchten daher fragen, ob bereits eine Strategie existiert, wie die Euthanasie umgesetzt werden soll. Wenn ja, bitten wir Sie um die Bekanntgabe der Details an uns. Werden auch Hunde getötet, die bereits kastriert sind? Wann und wie werden die Massentötungen durchgeführt?
Wir hoffen, dass es Ihnen möglich ist, uns diese Informationen zukommen zu lassen.

Die sehr großen Populationen von streunenden Hunden in Rumänien sind das Ergebnis schlechter Managementpraktiken. Seit vielen Jahren haben NGOs dazu aufgerufen in systematische Kastrationskampagnen, und in Bildungsprogramme für die Bevölkerung für verantwortungsvolle Hundehaltung zu investieren. Dies wurde allgemein ignoriert und hat so zur aktuellen Situation geführt.

Die Mitglieder des Europäischen Parlaments werden mit Briefen und Beschwerden von besorgten Menschen auf der ganzen Welt überflutet, die uns um Hilfe bitten ein Massaker der rumänischen Straßenhunde zu verhindern.

Wir appellieren an Sie und alle zuständigen Behörden sicher zu stellen, dass unkontrollierte Tötungen von streunenden Hunden unterlassen werden. Auch wenn die Europäische Union wenig Mitspracherecht hat, wenn es um die sogenannten „Haustiere“ geht, wäre es eine Schande, wenn vor der internationalen Gemeinschaft zugegeben werden müsste, dass der grausame Massenmorde an Hunden in der Europäischen Union noch im 21. Jahrhunderts passiert.

Bitte handeln Sie jetzt, damit das Schlimmste verhindert werden kann.
Mit freundlichen Grüßen,
Dan Jorgensen,
Präsident der Animal Welfare Intergroup


Hintergrund:

_2325504Seit 20 Jahren werden die Hunde in Rumänien gefangen, best price for viagra gefoltert und in “Tierheime” gebracht – Vernichtungslager, wo sie grausam getötet werden, wenn sie nicht vorher verhungern oder verdursten. Hunderttausende von Hunden wurden in den Stadtlagern vernichtet, und dafür Millionensumme einkassiert.

Ein perfides Geschäft auf Kosten der Hunde:

Im Jahr 2001 hat der damalige Bürgermeister von Bukarest eine Kampagne gestartet, die zur Vernichtung von etwa 144.000 streunenden Hunden allein in der Hauptstadt führte, und dafür zwischen 2001 und 2007 fast 9.000.000 Euro (62 Euro pro Hund) kassierte.

2007: Rumäniens Senat stimmt für das Gesetz PL 912/2007 , das die Massentötung von Streuner verbietet und Kastrationsprogramme fördern soll.

2008: Das Tierschutzgesetz Rumäniens verbietet Massentötungen von Hunden. Das Gesetz wird allerdings 3 Jahre lang von Abgeordneten des Parlaments blockiert.

Zwischen 2008-2010 wurden 20.000 Hunde in Constanta getötet für die 1,5 Millionen Euro kassiert wurden (75 Euro pro Hund). Doch geändert hat sich nichts.

In der Stadt Brasov wurden in den letzten 10 Jahren (2001-2011) über 30.000 Hunde bestialisch getötet.

Am 1. März 2011 stellt der damalige Präfekt von Bukarest einen neuen Gesetzesentwurf vor (Änderung des Gesetzes 912), der die Entscheidung über die Handhabung der Straßenhunde in die Hände der einzelnen Bürgermeister legt. Euthanasie bzw. im Fall von Rumänien eher brutale Tötung oder nicht, soll somit individuell entschieden werden können. Die Mehrheit der Bürgermeister ist allerdings PRO Tötung!

Am 07. März 2011 soll die Abgeordnetenkammer über das neue Gesetz abstimmen, doch die Abgeordneten weisen den Gesetzesentwurf ab um den Tierschutzorganisationen Gelegenheit zu geben, Vorschläge zur Verbesserung zu machen.

Ende 2011 wird über das neue Gesetz, das die Entscheidung über die Tötung der Straßenhunde in die Hände der rumänischen Bürgermeister legt, in der Abgeordnetenkammer mit 168 Stimmen für, 111 dagegen und 14 Enthaltungen abgestimmt.
Es folgt eine Verfassungsklage.

11.01.2012: Rumäniens oberstes Verfassungsgericht hat das umstrittene Gesetz PL 912 bzw. dessen im Parlament angenommene Änderung aus November 2011, als verfassungswidrig erklärt. Das Verfassungsgericht entschied, dass Art. 6 und 8 des Gesetzes gegen die rumänische Verfassung verstoßen.

Das Töten von Straßenhunden ist somit verfassungswidrig

2012 wurde bekannt, dass die Firma Puppy Vet mit der Stadt Constanta einen Vertrag geschlossen hat, nach dem Puppy Vet 1.250.000 Euro für das Management streunender Hunde erhält. Die Hunde werden entweder sofort ermordet oder in ein Shelter geworfen wo sie verhungern, verdursten oder von Maden zerfressen werden.

09.09.2013 Die parlamentarischen Ausschüsse stimmen für den von Oprescu vorgestellten Gesetzesentwurf.

10.09. 2013 Das rumänische Parlament hat mit 266 Ja-Stimmen, 20 Nein-Stimmen und 23 Enthaltungen für die Gesetzesänderung und damit für die Tötung der Hunde gestimmt, die nicht innerhalb von 14 Tagen adoptiert werden.

Das Gesetz muss nun in den nächsten 14 Tagen vom Senat abgesegnet und durch Präsident Basescu promulgiert werden.

15.09.2013: Der ehemalige rumänische Senator Marius Marinescu, aktueller Präsident des Bundesverbandes zum Schutz der Tiere und der Umwelt (FPAM), hat beim beim rumänischen Verfassungsgericht eine Beschwerde eingereicht betreffend des geplanten Gesetzes, das es erlauben soll herrenlose, streunende Hunde nach 14 Tagen töten zu lassen.

Am 25.09.2013 wird das Verfassungsgericht seine Entscheidung treffen über die Verfassungsrechtlichkeit des betreffenden Gesetzes.

25.09.13 – Der rumänische Verfassungsgerichtshof entscheidet sich für Massentötungen von Streunern.


Präsentation für das Treffen der SANCO im Januar 2013

Eine umfassende Dokumentation über die Straßenhunde in Rumänien, hat der Journalist Michael Bird in seinem Film “Man’s Best Friend” festgehalten.

Der Film zeigt einen gespaltenes Land mit enormen Problemen: Viele Menschen, die die Tiere lieben und verschiedene Möglichkeiten zeigen, wie geholfen werden kann, aber es zeigt auch diejenigen, die die Hunde als Gefahr ansehen und mit ihnen Geschäfte machen:

ARD Reportage April 2013


Flächendeckende Kastrationsprogramme als einziger Lösungsweg

Faktisch ist es unmöglich alle streunenden Hunde in Rumänien einzufangen, sie zu töten oder etwa in riesige Auffanglager zu sperren.

Die einzige Lösung das Problem mittel-bzw. langfristig anzugehen sind flächendeckende und konsequente Kastrationsprogramme, in denen nicht nur Straßenhunde kastriert werden sondern auch solche Hunde, die Besitzer haben, also “Haushunde”. Haushunde sind in Rumänien meist nicht kastriert, sie sind allerdings auch nicht von der neuen Gesetzeslage betroffen.

Diese Haushunde streunen in Rumänien frei auf den Straßen herum, paaren sich instinktiv mit anderen Haushunden und frei lebenden Hunden und tragen somit massiv zur Explosion der Hundepopulation in Rumänien bei. Die Welpen werden dann ausgesetzt und der Zyklus der unkontrollierten Vermehrung weiter voran getrieben. Diesen Kreislauf muss man unterbrechen. Doch die Tötung der Hunde wird dieses Problem nicht lösen, wie die Vergangenheit auf tragische Weise belegt.
Studien zeigen, dass eine 70%ige Kastrationsquote innerhalb einer bestimmten Gemeinde zur Kontrolle der Hundepopulation führt. Erreicht man diese 70%, so ist die Wahrscheinlichkeit, dass eine unkastrierte Hündin in Kontakt mit unkastrierten Rüden kommt, verschwindend gering und der Vermehrungszyklus wird unterbrochen.

Wäre die rumänische Regierung an einer ernsthaften Lösung betreffend der Reduzierung der Population von streunenden Tiere interessiert, hätte sie mit flächendeckenden Kastrationsprogrammen bereits vor Jahren begonnen.

Tatsache ist, dass die streunenden Tiere das schmutzige Geschäft der Hundefängermafia ankurbeln, von dem viele Menschen und Firmen profitieren. Zu den Aufgaben zählen:

  • das Fangen von Hunden
  • den Bau von unnötigen Tierlagern
  • die Unterbringung und angebliche Versorgung der Tiere
  • die Verbrennung verstorbener Tiere

Durch Eindämmung der Straßenhundpopulation würden die oben genannten Maßnahmen nicht mehr nötig sein und somit ein profitabler Geschäftszweig wegbrechen.

Lesen Sie hierzu unseren Bericht über

Fangprämien, dubiose Firmen und gefälschte Statistiken hier


JETZT AKTIV WERDEN

WICHTIGE PETITIONEN:


► ► Die OFA-Petitionen an das rumänische Verfassungsgericht:
https://www.change.org/petitions/constitutional-court-of-romania-please-reject-the-pl912-modification-proposal-of-the-lower-house

► ► Die OFA-Petitionen an Traian Basescu:
http://www.change.org/petitions/romanian-government-stop-mass-killing-dogs-adopt-mass-sterilization

► ► Die Vier Pfoten Petition:
https://www.secureconnect.at/4pfoten.org/protest/130906/

► ► Die Petition von Action Aid for Animals:
http://www.change.org/de/Petitionen/the-romanian-government-and-the-european-parliament-end-romanias-government-abuse-of-public-funds?share_id=jRXZcqWPqD&utm_campaign=friend_inviter_chat&utm_medium=facebook&utm_source=share_petition&utm_term=permissions_dialog_true

► ► Die Petition Maja Prinzessin von Hohenzollern
http://www.petitionen24.com/protestbrief_an_rumanischen_prasidenten_und_verfassungsgericht#form

► ► Die Petition der IFAW
http://www.ifaw.org/deutschland/get-involved/verhindert-die-massent%C3%B6tung-rum%C3%A4nischer-stra%C3%9Fenhunde

weitere Petitionen:

► ► http://www.tasso.net/Rumaenien

► ►https://www.secureconnect.at/4pfoten.org/protest/130906/

► ►http://www.peta.de/web/home.cfm?p=5155

► ►http://www.change.org/petitions/nach-bukarest-gegen-den-beginn-der-tötung-der-straßenhunde?share_id=pdIzcyWscM&utm_campaign=autopublish&utm_medium=facebook&utm_source=share_petition

►►http://www.change.org/en-GB/petitions/president-traian-basecu-of-romania-stop-the-mass-slaughter-of-stray-dogs-in-romania

►►http://www.avaaz.org/en/petition/Spune_si_tu_cu_noi_NU_EUTANASIERII_NU_e_vina_lor_ca_nu_au_fost_crescuti_cum_trebuie/?pv=0

ÖFFENTLICHE ABSTIMMUNGEN:

Bitte den ersten Punkt voten (Ja, Sie würden einen Hund aus Rumänien adoptieren)

►►http://referendumcaini.stirileprotv.ro/

Sollen die rumänischen Hunde getötet werden? Bitte mit “NU“ voten.

►►http://www.rtv.net/dezbatere-si-sondaj-rtv-net–care-este-solutia-pentru-rezolvarea-problemei-maidanezilor-din-bucuresti_96434.html


images-2Please read the original article from “Occupy for Animals” here:

http://www.occupyforanimals.org/romania–a-country-cries-out-for-revenge-after-the-tragic-death-of-a-four-year-old-boy-who-had-been-attacked-by-dogs.html

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7 Responses to “Hexenjagd auf rumänische Straßenhunde! Medien und Politiker rufen zu Massenmord an Hunden auf!”

  1. Monika Becker

    Stoppt das Hunde- und Katzentöten sonst raus aus der EU

  2. claudia N.

    ich muss meine Emotion echt zurück halten…zu grausam ist dies. das einzige, was wirklich helfen würde ist die Kastration der Tiere…und das Land wäre in ein paar Jahren ohne die streunenden -armen wuffels.
    Also-wieso gibt man Geld für Tötungen und Tierfänger aus, wenn die Lösung so einfach ist…POLITIK???

  3. sonja caris

    no one should have the right to do such awfull things!
    no one and nothing should be treated like that!
    thats why we have laws, to shou the people what is right and wrong, and thats defenetly wrong, or who would like to life next to people who are able and willing to do such brutal things?! not me!
    lets stand up and say no to laws like that!
    the government is here for the people and eeryone shold help the weaker ones, humans and aninals!

  4. Andrea Klapal

    ich wollte schreiben..RAUS AUS DER EU..denn dieses land ist ja LEIDER DRIN!

  5. Andrea Klapal

    STOP MURDER THE ANIMALS; THE DOGS! THEY ARE INNOCENT! DIESES LAND DARF NIEMALS IN DIE EU!

    • Rumänien ist bereits EU-Mitglied! Und bekommt Subventionen für die humane Behandlung der Straßenhunde. Aber wer kontrolliert, wohin die Gelder fließen?