Skandal in China: Lebende Tiere als Schlüsselanhänger

Sie stecken in engen Plastikbeuteln, gefüllt mit neonfarbigen Flüssigkeiten: In China werden Meerestiere – wie kleine Schildkröten, Fische und andere Amphibien – als lebende Schlüsselanhänger verkauft. Die Tiere verenden nach nur wenigen Tagen qualvoll in ihren winzigen Behältern. Seit Jahren prangern Tierschutzorganisationen wie Peta die vermeintlichen Glücksbringer als Tierquälerei an und fordern die chinesische Regierung auf härtere Gesetze zum Schutz von Tieren zu erlassen.

Die Anhänger würden sauerstoffhaltige Nährflüssigkeiten enthalten, sagt eine chinesische Verkäuferin laut ‘CNN’. Darin könnten die Tiere mehrere Tage überleben. Werden sie dann aber nicht aus ihrem Plastik-Gefängnis befreit, ersticken die Meeresbewohner, da der Sauerstoff aufgebraucht ist.
Die Gesetzeslage in China erlaubt perfideste Tierquälerei: “Gäbe es ein nationales Tierschutz-Gesetz in China, könnte solche Grausamkeit verhindert werden.”, so David Neale von der Tierschutzorganisation ‘Animals Asia’. So könnten diejenigen, die Tieren weiterhin solchen Schaden zufügen, verfolgt und zur Rechenschaft gezogen werden, sagt er ‘CNN’.

Darüber hinaus könnten die Tiere aus den Anhängern auch Krankheiten auf Menschen übertragen, wenn sie freigelassen und als Haustiere behalten würden.

‘change.org’-Petition will Verkauf der Anhänger stoppen

Eine Petition versucht, auf die chinesische Regierung einzuwirken um die Meerestiere künftig vor dem grausamen Tod am Schlüsselbund zu bewahren. China beschütze über Gesetze nur wilde Tiere, darunter fallen die Schildkröten und Fische, die häufig auch verzehrt werden, aber nicht. Obwohl die Tiere als Glücksbringer gekauft würden, gäben viele das Geld nur aus, um den kleinen Meerestieren die Freiheit zu schenken.

Bitte unterschreibt die Petition: “Stoppt den Verkauf lebender Tiere als Schlüsselanhänger!”
http://www.change.org/petitions/stop-living-creatures-being-sold-as-keyrings
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