Schittulli empfängt eine Delegation von Tierschützern, die sich dem Kampf gegen die „Canili -Lager“ verschrieben haben

Erst kürzlich waren wir wieder mit unseren Partnern vom Tierschutzprojekt-Italien e.V. in Italien um unseren Kampf gegen die Canili-Lager in Italien fortzusetzen. Dort hatten wir zusammen mit einer Vertreterin der italienischen Organisation Associazione protezione animali Gaia Onlus Manduria und dem oben benannten deutschen Tierschutzverein, die Möglichkeit an einem Treffen mit dem Präsidenten der Provinz Bari teilzunehmen.

Offizielle Pressemitteilung, Bari: 08.03.13:

Straßenhunde : eine alarmierende und unzivilisierte Realität

Heute morgen hat Francesco Schittulli, Präsident der Provinz Bari, eine Delegation von Tierschützern empfangen, darunter Luigia Parco, Präsidentin von „Onlus Gaia“ aus Manduria, Roland Eichler und Monika Vogel vom deutschen Verein „Tierschutzprojekt Italien e.V., sowie Julia Plugge von der Plattform „Million Actions“, die sich gemeinsam für die Abschaffung der „Hundelager“ einsetzen.

In Apulien hat man für das Phänomen der streunenden Hunde bislang keine Lösung gefunden. Trotz zahlreicher Forderungen von Verbänden an verschiedene Institutionen, zeigt sich noch immer ein kontinuierlicher Anstieg.

Beim Versuch die Politik für das unaufhaltsame Problem mit den streunenden Hunden und die sich daraus ergebenden Verbrechen der Zoomafia zu sensibilisieren, haben Tierschutzorganisationen vor einiger Zeit eine provokative Petition ins Leben gerufen, in welcher sie zum Boykott Apuliens als Urlaubsziel aufrufen.

„Mittlerweile“, bestätigte Präsident Schittulli, „hat die Sensibilisierung für das Problem mit den Straßenhunden und der Zoomafia stark zugenommen.“ .“ „Die alarmierende Realität ist das Ergebnis mangelnder Aufmerksamkeit und Untätigkeit der Politik bzgl. einer Frage, welche parteiübergreifend unser Gemeinwohl, sowohl im Hinblick auf die Gesundheit der Menschen als auch die der Tiere, betrifft, sowie das gesellschaftliche und kulturelle Leben in unserem Land. Hier sind konkrete Maßnahmen erforderlich.

Obwohl die Provinz Bari in diesem Bereich keine Zuständigkeit hat, werden wir sämtliche Bürgermeister des Gebiets rund um Bari zu sensibilisieren, damit das 1991 erlassene Gesetz 281 in Bezug auf streunende Tiere eingehalten wird.

Eine neue Kultur muss entstehen, die darauf ausgerichtet ist, die Bürger an die Adoptionen von Hunden in Tierheimen heranzuführen. Ich werde veranlassen, dass diese Leitlinie als richtungsweisend von dem Rat und dem Consiglio der Provinz angenommen wird, damit eine aktive Zusammenarbeit mit diesen Tierschutzorganisationen entsteht.”

Luigia Parco von Onlus Gaia erklärte: „Wir wollen die Bürger davon in Kenntnis setzen, dass ihre Gelder für das Leid dieser Tiere in unangebrachter und falscher Weise ausgegeben werden.

Sowohl bei öffentlichen als auch bei privaten Canili ist es äußerst schwierig sich Zutritt zu verschaffen. Zudem gibt es nur wenige und unzureichende Möglichkeiten, um Adoptionen und Sterilisationen durchzuführen“.


Wir bitten Sie weiterhin, die von italienischen Tierschützern und dem Tierschutzprojekt-Italien initiierte Petition zu unterschreiben!

Quelle: http://puglialive.net/home/news_det.php?nid=66638

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