Sondernewsletter 17. Mai 2012: Für die Freilassung von Paul Watson

Sondernewsletter
Liebe(r) {name}, wir bitten Sie aktiv zu werden! Die Sea Shepherd Conservation Society bittet alle Tierschützer um Unterstützung!
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Haftbefehl gegen Tierschützer: Sea-Shepherd-Gründer Paul Watson in Frankfurt festgenommen !

Der Gründer der Umweltschutzorganisation Sea Sheperd, Paul Watson, ist am 13. Mai am Frankfurter Flughafen festgenommen worden. Anlass sei ein Haftbefehl aus Costa Rica gewesen, teilte die Präsidentin von Sea Sheperd in Frankreich, Lamya Essemlali, mit. Watson, der die kanadische und die US-Staatsbürgerschaft hat, sei auf dem Weg nach Frankreich beim Umsteigen in Frankfurt am Main festgenommen worden. Die Nichtregierungsorganisation Sea Sheperd hat sich den Schutz der Meere auf die Fahnen geschrieben. Sie hat ihren Sitz in den USA und wurde 1977 gegründet.

Naturschützer auf der ganzen Welt hoffen nun, dass Costa Rica die Anklage gegen Captain Paul Watson fallen lässt.
Den Angaben zufolge bezieht sich der Haftbefehl aus Costa Rica gegen Watson auf eine Aktion aus dem Jahr 2002, als Sea Sheperd auf die brutale Jagd auf Haie aufmerksam machte. Hier kam es angeblich zu einer Verletzung der Seeverkehrsregeln als Sea Shepherd den costaricanischen Langleinenfischer Varadero I beim Wildern vor der Küste von Guatemala erwischte.Nach aktuellen Informationen hat die Generalstaatsanwaltschaft in Frankfurt nunmehr doch noch den Antrag auf Erlass eines vorläufigen Auslieferungs-Haftbefehls an das OLG Frankfurt gestellt, da Fluchtgefahr für Paul Watson bestehe. Über den Auslieferungsantrag wurde damit noch nicht entschieden. Gleichzeitig weist die Generalstaatsanwaltschaft darauf hin, dass das Justizministerium und das Auswärtige Amt die politische Möglichkeit hätten, den Haftbefehl sofort außer Kraft zu setzen. Watson würde dann nach Angaben der Generalstaatsanwaltschaft sofort ohne Kaution freigelassen. Dieser Hinweis ist außergewöhnlich und einmalig in der Justizgeschichte Deutschlands.
Damit soll offenbar ausgedrückt werden, dass der Haftbefehl auch aus Sicht der Generalstaatsanealtschaft einen politischen Hintergund hat und nicht zu unterstützen ist!

Protestbriefe– bitte fordern Sie mit uns die Freilassung von Paul Watson!

An: Sabine Leutheusser-Schnarrenberger
Bundesministerin für Justiz
Email: sabine.leutheusser-schnarrenberger@bundestag.de
 
Sehr geehrte Frau Leutheusser-Schnarrenberger,
ich bin sehr besorgt darüber zu hören, dass Paul Watson, Captain und Gründer von Sea Shepherd, in Deutschland festgenommen wurde und möglicherweise nach Costa Rica ausgeliefert werden soll.Ich unterstütze Sea Shepherds Bemühungen, illegalen Fisch- und Walfang auf der ganzen Welt zu beobachten und aufzudecken und bin der Meinung, dass einige illegale Fischerorganisationen versuchen, die internationalen Gesetze zu nutzen, um Sea Shepherd aufzuhalten.
Ich bitte Sie eindringlich im Bezug auf den Auslieferungsantrag zu berücksichtigen, welch wertvolle Arbeit Captain Watson und Sea Shepherd weltweit leisten, um auf die Gefährdung unserer Ozeane aufmerksam zu machen.
Mit freundlichen Grüßen,
(Ihr Name)
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An:
Guido Westerwelle
 
Email: guido.westerwelle@bundestag.de, poststelle@auswaertiges-amt.de
 
Sehr geehrte Herr Westerwelle,
 
ich bin entsetzt darüber, dass Paul Watson, Captain und Gründer von Sea Shepherd, in Deutschland festgenommen wurde und möglicherweise nach Costa Rica ausgeliefert werden soll.Paul Watson hat mehr für das Leben in den Weltmeeren getan, als alle Politiker und vielleicht auch alle Umwelt- und Tierschutzverbände zusammen. Er und seine Crew sind seit vielen Jahrzehnten die Einzigen, die dort aktiv eingegriffen haben, wo Zerstörung der Natur und bestialischer Mord an ihren Lebewesen in großem Stil stattgefunden hat und immer noch stattfindet. Paul Watsons Anteil an dem was bisher gerettet und für kommende Generationen bewahrt werden konnte ist unschätzbar groß. Anstatt man solch einem Bewahrer, der nicht in solch kurzen Zeiträumen wie die Politik und Industrie denkt und handelt, hierzulande mit allen Ehren empfängt, wird er aufgrund eines dubiosen Rechtshilfeersuchens eines korrupten Karibikstaates festgenommen und gar eingesperrt.
 
Sehr geehrte Herr Westerwelle,Lassen Sie sich nicht zum Handlanger e
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ines korrupten Staates machen!

Ich möchte Sie bitten, dem Auslieferungsantrag nicht zu folgen und Paul Watson unverzüglich frei zu lassen!Ein Land, wie Deutschland, welches nach Menschenrechten schreit, sollte diese auch beispielhaft vorleben. Alles andere wäre unglaubwürdig und würde einen gewaltigen Imageschaden für Deutschland nach sich ziehen.

Anbei ein paar Worte von Captain Paul Watson, www.seashepherd.org:
„Wir befinden uns mitten in einer Periode des großen Artensterbens, dennoch sind die meisten Menschen blind dafür. Sie sind so beschäftigt mit ihrem trivialen Zirkus, den anthropozentrischen Zeitvertreiben, Sport, Kunst, Klatsch, Politik, Wein, Essen und Unterhaltung. Die Menschen fiedeln, während die Erde brennt.“

In Erwartung Ihres baldigen Handelns verbleibe ich

mit freundlichen Grüßen

(Ihr Name)
_______________________________________________________________
An:
Bundespräsident Joachim Gauck
 
Email: bundespraesidialamt@bpra.bund.de
 
Sehr geehrte Herr Bundespräsident J. Gauck ,
 
Deutschland bringt mich mal wieder dazu, mich für meine Staatsbürgerschaft als „Deutsche“ zu schämen. Es darf doch wohl nicht wahr sein, dass Deutschland sich dazu benutzen lässt, einen vielleicht unbequemen Tier- und Umweltschützer aus dem „Verkehr“ zu ziehen und damit alle Tier- und Umweltaktivisten vor den Kopf zu stoßen. Was ist das denn für ein Gebaren, auf der einen Seite setzt sich Deutschland für eine Gefangene mit dubioser Vergangenheit ein, macht ein Politikum um ihren freiwilligen Hungerstreik, es wird mit Boykott der EM gedroht, deutsche Ärzte werden entsendet, man bietet an, den Bandscheibenvorfall der Gefangenen in Deutschland zu behandeln und auf der anderen Seite wird ein Held, der sich für das Überleben gefährdeter Arten einsetzt genau in diesem Land wegen eines uralten Haftbefehls festgenommen und wie ein Verbrecher inhaftiert.
 
Ein Mann, der sein eigenes Leben aufs Spiel setzt, um das internationale Recht zu verteidigen wird in unserem „freiheitlichen unabhängigen Rechtsstaat“ festgenommen? Was für ein Bild von Deutschland geben Sie der Welt, unseren Kindern? Sollen unsere Kinder etwa lernen: Duckt Euch, duldet alles, auch wenn Ihr Ungerechtigkeit seht, setzt Euch ja nicht für andere ein, erst recht nicht für Tiere, sonst landet ihr im Gefängnis? Nein? Dann muss Deutschland mit einem guten Beispiel vorangehen.
Bitte setzen Sie alles dafür ein, dass Paul Watson nicht an den Unrechtsstaat Costa Rica, wo Menschenrechte nur auf dem Papier existieren, abgeschoben wird.

Im Namen der Humanität, im Namen unserer ungeborenen Kinder: Bevor Sie das tun, was nicht mehr wieder gut zu machen ist, denken Sie zweimal und noch einmal darüber nach!

Setzen Sie sich vehement dafür ein, dass Paul Watson freigelassen wird!

Erteilen Sie der Ministerpräsidentin von Costa Rica, die nächste Woche „rein zufällig“ in Deutschland ist und von Ihnen mit militärischen Ehren begrüßt wird, eine Abfuhr und sagen Sie deutlich, dass Sie sich für solche Intrigen nicht missbrauchen lassen. Die Umweltschützer der Welt schauen auf Sie!

Setzen Sie sich vehement dafür ein, dass Paul Watson freigelassen wird!

Und begrüßen Sie ihn mit allen Ehren, so wie es einem solchen Mann zusteht. Solch ein Mann wird in dieser Welt gebraucht, denn während er hierzulande eingesperrt wird, beginnt das Abschlachten der Grindwale auf den Färöer Inseln

Anbei ein paar Worte von Captain Paul Watson, www.seashepherd.org:„Wir befinden uns mitten in einer Periode des großen Artensterbens, dennoch sind die meisten Menschen blind dafür. Sie sind so beschäftigt mit ihrem trivialen Zirkus, den anthropozentrischen Zeitvertreiben, Sport, Kunst, Klatsch, Politik, Wein, Essen und Unterhaltung. Die Menschen fiedeln, während die Erde brennt.“

Zeigen Sie Deutschland endlich mal in einem anderen Licht, sodass auch kritische Leute, die sich für die Umwelt, Menschen und Tiere einsetzen, einmal stolz auf ihr Land sein können.

Mit freundlichem Gruß
(Ihr Name)

_______________________________________________________________
BITTE folgende PETITIONEN unterschreiben:http://www.thepetitionsite.com/663/009/291/release-paul-watson/http://www.thepetitionsite.com/991/002/034/free-capatain-paul-watson/

http://www.change.org/petitions/ambassador-of-costa-rica-release-captain-paul-watson-the-entire-world-is-watching

http://www.avaaz.org/en/petition/free_Captain_Paul_Watson_of_Sea_Shephard/

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BITTE nehmen Sie auch an folgenden EMAILPROTESTEN teil:

http://deutschlandsagtnein.com/?p=1949

https://www.regenwald.org/aktion/874/freiheit-fuer-den-umwelthelden-paul-watson

Wir danken Ihnen für Ihre Unterstützung!

www.million-actions.de

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2 Responses to “Sondernewsletter 17. Mai 2012: Für die Freilassung von Paul Watson”

  1. Paul Watson
    Ist ja schon ein starkes Stück, was sich hier die Frankfurter Staatsanwaltschaft trotz fehlender Roter Notitz im Interpol Hafbefehl, da erlaubt. Andererseits denke ich, die Politik wird sich heraushalten, ja sogar heraushalten müssen, denn wo kämen wir hin, wenn Politiker die Justiz, je nach Interessengruppe, beeinflussen könnte. Noch habe ich Vertrauen in das deutsche Rechtswesen. Sie werden gewissenhaft prüfen und prüfen. Paul Watson soll es nehmen wie ein Mann, so wie damals Pete Bethune und Erwin Vermeuhlen und viele andere. Sein rumgejammere wirkt grauslich memmenhaft. Richtig lustig wird es ja erst dann, wenn der in Japan ausgestellte Haftbefehl an Interpol geht. Ausserdem denke ich, sollten Sie Unterschriften gegen Costa Rica sammeln und einen Boykott gegen dieses Land ausrufen. Dieses Land, gekauft von der Flossen Mafia, ist ursprünglich für den Haftbefehl verantwortlich, nicht das große deutsche Politikerlicht Strabine Schneutzeusser-Larrenberger, oder der weit überdurchschittlich begabe Wohnmobil Guido.
    Karla

    • million actions

      Hallo Karla
      Ich weiß zwar nicht wo Sie ihre Informationen her beziehen, aber wir können 1. von Rumgejammer seitens Paul Watson nichts feststellen, 2. wies die Generalstaatsanwaltschaft darauf hin, dass das Justizministerium und das Auswärtige Amt die politische Möglichkeit hätten, den Haftbefehl sofort außer Kraft zu setzen und 3. geht die Avaaz Petition direkt an den Außenminister Costa Ricas, José Enrique Castillo Barrantes.
      Gruss
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