Samstag 31.03.12: Europaweite Aktionen für die Ukrainischen Straßenhunde! Seid auch ihr Teil davon!

Europa ruft am 31.3.12 auf, ein Zeichen gegen die Streunertötungen in der Ukraine und in anderen Ländern zu setzen! Seid auch ihr ein Teil davon! Tierschützer aus Europa haben sich unter dem gemeinsamen Motto “Fair Play for strays
– Europe fights for ukrainian animals” zusammengeschlossen.
Aktion Fair Play organisiert für Deutschland in mehreren deutschen Städten Demonstration und Mahnwachen am 31.3.

Nähere Infos dazu findet ihr auch hier: http://aktion-fair-play.jimdo.com/1-europaweite-demo-am-31-3/

 

Geht gemeinsam mit uns auf die Straße und kämpft für die Streuner!

Bist Du dabei?


PETA bittet DFB-Elf, die Teilnahme an der Fußballeuropameisterschaft 2012 zu überdenken

Trotz Beteuerungen der ukrainischen Regierung: Das grausame Töten heimatloser Hunde geht weiter / Neue PETA-Recherchen belegen Massentötungen

Stand: 26. März 2012

Kiew / Gerlingen, 26. März 2012 – Nachdem die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. im vergangenen Jahr dazu beigetragen hatte, die grausamen Hundetötungen in

der Ukraine im Vorfeld der  Fußballeuropameisterschaft 2012 publik zu machen, reisten PETA-Ermittlerinnen erneut in die ehemalige Sowjetrepublik und kehrten vor wenigen Tagen mit schockierendem Recherchematerial zurück. Fazit: Die Massentötungen finden in den meisten Städten und Dörfern weiterhin statt, die heimatlosen Hunde werden noch immer erschossen und vergiftet. Mit Hinblick auf die so gut wie unveränderte Lage in der Ukraine bittet PETA die deutsche Fußballnationalmannschaft, ernsthaft über einen Ausstieg aus dem Wettbewerb nachzudenken.

„Egal an welchen Ort wir kamen, überall fanden wir vergiftete oder erschossene Hunde, sogar Massengräber“, berichtet PETA-Ermittlerin Judith P. „Sowohl auf dem Land als auch in den Großstädten haben uns die örtlichen Tierschützer von regelmäßigen, großangelegten Vergiftungsaktionen erzählt. Obwohl das ukrainische Tierschutzgesetz das Vergiften von Hunden verbietet, interessieren sich die Behörden nicht für das Vorgehen.“

Vor allem im Osten der Ukraine hat sich trotz Versprechungen der Regierung, das grausame Töten der heimatlosen Hunde zu stoppen, nichts geändert. Aber auch in Slavuta, westlich von Kiew, berichteten Augenzeugen von Hunden, die im städtischen „Tierheim“ noch immer vergiftet werden oder an Hunger sterben.

Überall sind wir auf Hunde gestoßen, die so dünn waren, dass wir trotz ihres Winterfells jede einzelne Rippe und jeden Beckenknochen sehen konnten, oder auf Welpen, die ohne Nahrung, ohne Wasser und ohne Schutz vor den eisigen Temperaturen dem Tod ausgeliefert waren“, so PETA-Ermittlerin Louisa S. „Und das alles in offiziellen städtischen Auffangstationen, wo man nicht einmal imstande war, den Tieren eine Grundversorgung zu bieten.“

Peter Recherche-Video, Achtung grausame Bilder:

Angesichts der fortwährenden Zustände fordert PETA auch von der UEFA, dem DFB und den EM-Sponsoren, Tiere nicht im Abseits stehen zu lassen. „Wir unterstützen die lokalen Tierschutzorganisationen in der Ukraine, doch angesichts des immensen Leidens sind vor allem die ukrainische Regierung, die UEFA, der 50 DFB und die zahlreichen Sponsoren dringend gefordert, mitzuhelfen“, so Carola Schmitt, Kampagnenleiterin bei PETA.

„Wir reisten mit den örtlichen Tierschützern Tausende von Kilometern durch das Land und mussten sehen, dass den Behörden an einer Einstellung der Massentötungen wenig gelegen ist. Selbst bereits kastrierte Hunde wurden vergiftet“, so die beiden wütenden Ermittlerinnen.

PETA weist darauf hin, dass sich die Gesamtkosten für den Bau von neuen Fußballstadien schätzungsweise auf rund 935 Millionen Euro belaufen. Eine Schande, dass die Fußballindustrie, deren Budget in die Milliarden geht, dieser unmenschlichen Behandlung von Mitgeschöpfen bislang tatenlos zusieht.
In der Ukraine leben etwa eine halbe Million heimatloser Hunde. Nur die konsequente Umsetzung eines „Neuter & Release“-Programms, das auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) für notwendig hält, kann die Population von heimatlosen Hunden und Katzen nachhaltig senken. Dieses Konzept beinhaltet die Kastration und tierärztliche Versorgung der Tiere sowie die anschließende Zurücksetzung in das vertraute Revier.

Ausführliche Berichte von PETA hier und hier
Bildcopyright: Peta Deutschland e.V.


PETITION

Dringend: Helfen Sie uns dabei, die Massentötungen an Hunden in der Ukraine zu stoppen!

Unterschreiben Sie PETA’s Online-Petition HIER > KLICK!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!


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