Bitte unterstützen Sie die Petition zugunsten des italienischen Anti-Korruptionsgesetzes: Für 1,5 Millionen Straßen-und Canilehunde in Italien!

In Italien geht es zurzeit um ein neues Anti-Korruptionsgesetz, das den, seit vielen Jahrzehnten herrschenden, mafiösen Strukturen bis in die höchsten Regierungskreise den Kampf ansagen soll. Premier Monti ist nun an der Reihe, dieses Gesetz durchzubringen, doch Berlusconi’s Partei unternimmt alles, um es zu schwächen und zu verwässern.

Das neue Gesetz würde den Richtern die notwendigen Instrumente und Befugnisse für Untersuchung geben, um gegen korrupte Politiker vor zu gehen und die Beschwerdeführer gegen Missbräuche und Unregelmäßigkeiten zu schützen.

Unterzeichnen Sie die Petition FÜR die Demokratie in Italien um einen Wendepunkt im Kampf gegen Korruption zu schaffen!

Bitte unterzeichnen Sie die Petition hier:

http://www.avaaz.org/en/italy_anticorruption_new/

(Die Petition von Avaaz wurde bereits 1 Mal mit 20.000 Stimmen an die Vorsitzenden der wichtigsten italienischen Parlamentsparteien und die Presse übergeben, aber Avaaz bittet weiterhin um Unterstützung und möchte weitere 20.000 und mehr Unterschriften überreichen um den Druck auf das kommende Gesetzgebungsverfahren zu erhöhen!)

 


Korruption kostet die Italiener nicht nur 60 Milliarden Euro pro Jahr, sondern schadet auch jeglichen demokratischen Strukturen, die unter der Berlusconi Regierung mehr denn je gelitten haben.

Sie fragen sich, wie diese Petition mit dem Tierschutz in Italien in Zusammenhang gebracht werden kann?

Nun..

Die unglaublichen Zustände und die organisierte Massentierquälerei in den italienischen Canili dringen erst seit einiger Zeit vermehrt an die Öffentlichkeit.
Die meisten Menschen in Italien und in anderen europäischen Ländern können sich die Realität des “Systems Canile” kaum vorstellen.

Die Canili Italiens sind eine reine Mafiastruktur, und alle Instanzen verdienen daran: Die Betreiber, die Tierärzte, die Bürgermeister, und sogar die Müllabfuhr.
Viele italienische Tierschützer sprechen daher von der “Mafia dei Canili”.
Das ist der nunmehr zur Normalität gewordene Geschäftszweig der Canile Italiens.

Ein Trauerspiel ohne Ende…

Solange Geld mit diesen Canili verdient wird, wird sich auch nichts ändern.

Dieses Video nennt FAKTEN: Todesraten von 95 % in italienischen Canili, Verantwortliche sprechen hier klar und deutlich vom Business der Canili:

Bedenklich ist vor allem, dass die Zustände dem Ministerium in Rom bestens bekannt sind, und sogar die TASK Force Abteilung des Ministerio di salute dokumentiert hat, wie es dort zugeht. Die Tierschützer hier haben keine Chance. Anzeigen wurden massenhaft erstattet, Gerichtsverfahren liefen, und endeten alle damit, dass behauptet wurde, dass keine Straftaten vorliegen würden.

Die Tierheimbetreiber dürfen weiter das Geld in die eigene Tasche stecken und alle daran mitverdienen lassen.

Wenn Verfahren eingeleitet werden, heißt das nicht unbedingt, dass es besser wird. Ein Beispiel hierfür ist das Canile CICERALE, ein Ort des Grauens. Der Prozess gegen Calfasso, den Betreiber, wurde über mehrere Jahre verschleppt und immer wieder vertagt. Beweise wurden vorgelegt. Das Endergebnis: Calfasso darf weiter Hunde einfangen und sein Tierheim betreiben. Dasselbe Szenario passierte in RIETI/ROM: dort hat man den Hunden des Tierheims die Beine gebrochen, sie dann in ein Grab geworfen und lebendig begraben. Auch hier gab es einen Prozess mit Beweisen und das Ergebnis: Freispruch, da es nie stattgefunden habe.

 

DAS IST ITALIEN!

Rein rechnerisch werden in Italien ca. 300-400 Hunde PRO TAG ausgesetzt… Apulien hatte z.b. 1991 nur 20.000 Straßenhunde, nun sind es dort über 100.000.
Die vorherrschenden Missstände zeigen eine extreme Herabwürdigung und Quälerei der Hunde sowie eine Verletzung der bestehenden Gesetze.

Weiterhin stehen diese Zustände in direktem Gegensatz zu den Bemühungen des Tourismusministeriums, das mit der Einrichtung des “Comitato per la Creazione di un’Italia animal friendly” (Komitee zur Schaffung eines tierfreundlichen Italien), das internationale Ansehen Italiens als tierfreundliches Land verbessern und ein neues Bewusstsein des Schutzes und Respekts der Tiere und ihrer Rechte schaffen soll.

Hier zwei Videos, die Ihnen die Zustände Italiens veranschaulichen:

Hintergrund: Bis 1991 war es in Italien üblich, die ausgesetzten Straßenhunde einzufangen und sie nach drei Tagen zu töten. Mit dem Erlass des Tierschutzgesetzes 291 wurde dies beendet und dafür eine neuer Weg beschritten: Man begann nun seitens der Gemeinden, Verträge mit privaten Tierheimbetreibern zu schließen, die dafür zu sorgen haben, dass Straßenhunde eingefangen, versorgt und auch angemeldet werden, um sie nach einer Wartezeit von sechzig Tagen an neue Besitzer zu vermitteln.

Dafür werden den Betreibern dieser Tierheime Summen von ein bis vier Euro (=schwankend) pro Tag und pro Hund bezahlt: ein lohnendes Geschäft für die Tierheimbesitzer und alle !!

Die Rechnung ist einfach: je mehr Hunde auf möglichst wenig Platz, je weniger Adoptionen, je weniger Ausgaben für Futter und tierärztliche Versorgung, desto höher der Gewinn.

Bei 1000 Hunden bringt das bis zu 4000 Euro pro Tag, also 120.000 Euro im Monat. Und je weniger für die Hunde ausgegeben wird, umso mehr davon bleibt übrig und wird in die eigene Tasche gewirtschaftet.

Was dies für diese eingesperrten Hunde bedeutet, kann sich jeder leicht vorstellen. Und natürlich fehlt hier auch das Interesse an Sterilisations- und Kastrationskampagnen, geschweige denn an geeigneten Kennzeichnungsverfahren (Chipping) für Hunde.

 

 

Laut der italienischen Tierschutzorganisation LAV (Lega Anti Vivisezione) wurden im Jahr 2007 insgesamt 1144 Tierheime gezählt. Unter diesen sind zwar auch kommunale und wirklich gut geführte Tierheime zu finden, in denen man sich liebevoll um die Tiere kümmert; die Anzahl der privaten Tierheime, in denen der Profit und nicht die professionelle Versorgung der Tiere im Vordergrund steht, übersteigt diese jedoch bei weitem und in vielen, in sehr vielen, erwartet die eingesperrten Hunde die Hölle auf Erden.

Bitte unterstützen Sie die italienischen Tierschützer, die bereits seit vielen Jahren gegen diese unhaltbaren Zustände kämpfen. Das Anti- Korruptionsgesetz ist ein wichtiger Schritt für die Hunde und natürlich auch für die Menschen in Italien!

Weitere Quellen:

http://affaritaliani.libero.it/cronache/spesa_randagismo_denuncia_veterinario70111.html
http://www.lavocedimanduria.it/wp/loffensiva-degli-animalisti-denunciamo-il-sindaco-e-i-vigili.html
http://chiliamacisegua.wordpress.com/2009/11/27/i-cani-italiani/
http://www.cicto.org/


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27 Responses to “Bitte unterstützen Sie die Petition zugunsten des italienischen Anti-Korruptionsgesetzes: Für 1,5 Millionen Straßen-und Canilehunde in Italien!”

  1. Christine Covalinski

    Auf Kosten der Tiere sich bereichern, unfassbar, beschämend und ich wünsche jedem der dies unterstützt die Hölle auf Erden.

  2. Melanie Feichtinger

    solche Menschen sollten sich schämen !!
    niveaulos !!

    Such people should be ashamed!
    mediocre!

  3. Cinzia Marangoni

    HORRIBLE poor animals it’s UNBELIEVABLE how human beings can be & what we are able to do :-(((((((( BAD STUFF! BAD KARMA!!!

  4. Lehmann Gabriela

    oh mein GOTT diese Hunde müssen SOOOOOOOOOOO viel leid ertragen hört denn das nie auf???

  5. Hannelore Ertl

    Hunde sind Lebewesen, sie leiden und fühlen genauso wie wir Menschen !! Respektiert die Tiere endlich !!! Wie grausam seid ihr, könnt ihr noch schlafen.

  6. das muß aufhören !!!!!!!!!!!
    kein lebewesen hat soetwas verdient.behandelt die tiere so wie ihr behandelt werden wollt !!!!!!!!

  7. Mokbel Raffy

    Ich habe es mit eigenen Augen gesehen….
    Das muss ein Ende haben.
    Tiere verdienen Respekt !!!!!!!!!!

    Wacht auf !!

  8. Elisabeth Ritter

    Das Ganze ist eine einzige Schande für ein europäisches Land!

  9. Fischer

    Ich verstehe nicht, wie man mit Tieren so umgehen kann. Das sind Lebewesen wie wir und haben ein Anrecht auf ein schönes Leben.
    Man sollte diese Menschen genau gleich behandeln, wie sie mit den armen Hunden umgehen. Wiederlich !!!

  10. Patzak

    Was ist das nur für ein Volk und Regierung, schämt euch!!!

  11. Ute Heisig

    Das sind meiner Meinung nach Bestien die so liebenswerten Lebewesen solche Grausamkeiten antun und ich hoffe es wartet irgendwann eine gerechte Strafe auf sie!

  12. Gisela Bandura

    Es ist unfaßbar, zu lesen was in italienischen Tierheimen passiert. Wie grausam können Menschen sein.

  13. Heidi Konopatsch

    Geld verdienen auf Kosten von Lebewesen. Dieses geht nicht gut. Die, die an solchen unwürdigen Unternehmen beteiligt sind, werden irgendwann an den blutigen Einnahmen ersticken.

  14. Marion Bay

    Wie so oft wird auch dies wieder auf dem Rücken der wehrlosen Tiere ausgetragen

  15. Sylvia Dobler

    unglaublich zu was Menschen fähig sind…..Tiere sind auch Lebewesen, man sollte mit denjenigen Menschen die so was machen genau das gleiche machen.Schweinerei

  16. Claudia Orlandi

    *mir fehlen die Worte* ….soooooo grausam

  17. Bauerfeind Nicole

    Hunde sind Lebewesen, sie leiden und fühlen genauso wie wir Menschen !! Respektiert die Tiere endlich !!! Wie grausam seid ihr, könnt ihr noch schlaffen. Ihr seid wiederlich !!

  18. Ineke Melzer

    Korruption macht früher oder später jedes Land kaputt!!