Offener Brief des italienischen Schriftstellers Paolo Ricci aus dem Jahr 2009 der auch heutzutage noch die Situation für hunderttausende Hunde in Italiens Canilen wiederspiegelt.
Im August diesen Jahres wurde ich von drei jungen Mädchen kontaktiert. Sie hatten einen Brief gelesen, den ich an einen katholischen Theologen geschrieben hatte bezüglich des Schweigens der Kirche gegenüber leidenden Tieren. Ich zeichnete alles auf, was sie sagten.
Dann zeigten mir die Mädchen einige Fotos, bei deren Anblick mir das Kotzen kam.
Ich war völlig entgeistert und zutiefst geschockt.
Die Fotos waren der reinste Horror. Ich war vollkommen erschüttert.
Mich erstaunte, dass die Mädchen sagten, dass die Menschen, die sich um die misshandelten Tiere in den Tierheimen kümmerten, mich nicht sprechen wollen würden.
Sie wurden erpresst. Sie sagten, wenn sie etwas von dem, was sie gesehen haben, nach außen tragen würden, blieben die Türen des Tierheims verschlossen.
Ich fragte, ob wir in Kolumbien oder Italien seien und was zur Hölle sie damit meinten.
Die Mädchen sagten, wenn die Frau vom Tierheim dieses Grauen öffentlich machte, wäre ihr Leben in Gefahr.
Diese Tierheim- Angelegenheit ist zu wichtig!
Ich nahm also die Fotos, nahm alles auf , was sie sagten und kreierte mit ein paar Freunden eine Webseite.
Wir Italiener laufen herum und erzählen den Leuten, dass wir 40% – 70% der Weltkunst besäßen (in Wirklichkeit sind es nur 4,8%), sowie unzählige Monumente, Kirchen, Kathedralen, Klöster und Abteien, Paläste, Museen und archäologische Stätten. Im italienischen „Bella Vita“ von Armani, Valentino, Ferrari, den opulenten Mahlzeiten, wunderbaren Weinen, herrlichen Stränden und fantastischen Seen haben wir auch diese Tierheime – Konzentrationslager für Hunde. Read more »